Marburger Bund Krankenhausärzte am Donnerstag im Warnstreik

Ein Stethoskop hängt um den Hals eines Arztes. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

In vielen bayerischen Krankenhäusern wollen sich Ärztinnen und Ärzte an diesem Donnerstag an einem bundesweiten Warnstreik beteiligen. Die medizinische Versorgung soll nach Angaben der Medizinergewerkschaft Marburger Bund nicht gefährdet sein, in der Regel gibt es Notdienstvereinbarungen mit den jeweiligen Kliniken.

Größere Kundgebungen in Bayern sind nicht geplant. Stattdessen veranstaltet der Marburger Bund eine Zentralkundgebung in Frankfurt, zu der Ärzte aus dem ganzen Bundesgebiet in Reisebussen und per Bahn anfahren werden.

Bei dem Tarifkonflikt mit den kommunalen Arbeitgebern fordert der Marburger Bund eine Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent. Ein weiterer Streitpunkt sind die Anerkennung und höhere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaften. Dies ist in unterschiedlichen Formen ein jahrzehntealter Streitpunkt an den Krankenhäusern, früher wurden die Bereitschaften gar nicht bezahlt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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