Das kleine Manga-Lexikon Wir erklären Begriffe rund um japanische Comics

Das ist Yuzu, die Hauptfigur in unserem neuen Freistunde-Manga. Foto: Florian Wende

In der Szene der Mangas gibt es einige Begriffe. Das ist ihre Bedeutung: 

Manga: Japanisch für Comic. In Japan werden mit dem Wort alle Comics bezeichnet, auch die des Westens. Außerhalb des Landes hat sich Manga als Synonym für Comics japanischer Machart eingebürgert sowie für Comics mit ähnlichem Stil.

Anime: Japanisch für Zeichentrickfilm. Wie auch beim Wort Manga sind damit außerhalb von Japan meist alle japanischen Zeichentrickfilme gemeint und Filme in einem ähnlichen Stil.

Mangaka: Ein Comiczeichner. Viele bekannte Mangaka wie Rumiko Takahashi („Ranma ½“) oder Akira Toriyama („Dragon Ball“) haben einen eigenen Stil und Fans, die sie fast schon kultisch verehren.

Shounen-Manga: In Japan gibt es Mangas für die unterschiedlichsten Altersgruppen. Eines der populärsten Genres ist der Shounen-Manga. Er richtet sich an Jungs und junge Männer zwischen sieben und 18 Jahren. In den Geschichten gibt es meist viel Action und Humor. Typische Shounen-Mangas: „Ranma ½“, „Dragonball“, „One Piece“ oder „Naruto“.

Shoujo-Manga: Auch für Mädchen gibt es spezielle Mangas. Hier kann es actionlastig zugehen, zentrale Themen in Shoujo-Mangas sind aber meist Freundschaft und Liebe. Bekannte Serien: „Sailor Moon“, „Zur Hölle mit Enra“ oder „Magic Knight Rayearth“.

Schriftzeichen: 漫画 Diese beiden japanischen Schriftzeichen bedeuten zusammen Manga. Das Vordere steht einzeln für Leichtigkeit und Unbefangenheit, das Hintere für alles, was gemalt, gezeichnet oder niedergeschrieben wurde. Manga bedeutet also wörtlich so viel wie „Zeichnung ohne tiefen Sinn“. Das trifft auf die Comics aber nicht wirklich zu. Es gibt viele anspruchsvolle Mangas.

 

Wir haben jetzt unseren eigenen Manga! Mehr dazu erfährst du hier.

 

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