Während die Union an diesem Sonntag ihr schlechtestes Bundestagswahl-Ergebnis kassiert hat, legte die SPD deutlich zu. Entsprechend unterschiedlich fallen die Reaktionen von Mandatsträgern aus der Region aus.

Vilsbiburgs Bürgermeisterin Sibylle Entwistle (SPD) sagte am Abend bestens gelaunt: "Das Ergebnis ist kein Grund, als Sozialdemokrat unglücklich zu sein." Und Zweiter Bürgermeister Rudolf Lehner (CSU) prognostizierte ernüchtert, dass am Ende der Koalitionsverhandlungen eine von Olaf Scholz geführte Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP stehen werde. Die Wahlbeteiligung in Vilsbiburg lag bei 78,9 Prozent, 2017 waren es 77,29.