Mallersdorf Zu wenig Taschengeld: Morddrohung durch Flüchtlinge (17)

Polizeieinsatz am Dienstag in Mallersdorf. Dort hatte es zuvor reichlich Ärger im Heim für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge gegeben. (Symbolbild) Foto: Stefan Karl

Polizeieinsatz am Dienstag im Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Mallersdorf (Kreis Straubing-Bogen). Einer der dortigen Betreuer hatte sich den Unmut zweier 17-jähriger Flüchtlinge zugezogen. Es ging ums Taschengeld. Und die Wut der beiden Jugendlichen kannte keine Grenzen.

Die Polizei wurde am Dienstagnachmittag alarmiert. Im Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurde ein Betreuer von zwei Jugendlichen verbal in die Mangel genommen. Ein 17-jähriger Afghane und ein gleichaltriger Iraner waren mit der Auszahlung ihres Taschengeldes nicht einverstanden. Gelinde gesagt. Denn sie beschimpften den Betreuer aufs Übelste und drohten ihm schließlich damit, ihn aus dem Fenster zu werfen. Der Afghane präzisierte das Ganze noch mit einer Morddrohung, falls es am Donnerstag wieder mit dem Taschengeld hapern würde. Unmittelbar danach hatten sich die beiden Jugendlichen wieder auf den Weg in Richtung Regensburg gemacht, da es in dem Heim für sie an diesem Tag nichts mehr zu holen gab. 

Gegen die beiden Flüchtlinge wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

 

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