8.000 neue Pflegekräfte sollen zukünftig deutschlandweit mithelfen, die angespannte Lage in Pflegeberufen zu entlasten. Das steht im kürzlich ausgehandelten Koalitionsvertrag. Besonders betroffen vom Pflegenotstand sind der ländliche Raum und Krankenhäuser wie die Kreisklinik Mallersdorf.

Für Robert Betz, Vorstand der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf, und Dr. Herbert Wollner, Chefarzt für Innere Medizin, Kardiologie, gehört das Ringen um Pfleger längst zu den schwierigen Bereichen ihres Arbeitsalltags. Ihrer Meinung nach zeige die Schaffung von 8.000 zusätzlichen Stellen einmal mehr, dass die Politik Umfang und Folgen des Pflegenotstands bestenfalls ansatzweise erkannt habe. In der Kreisklinik Mallersdorf werden überdurchschnittlich viele ältere Menschen behandelt. "25 Prozent der Patienten meiner Station sind älter als 80 Jahre", sagt Chefarzt Dr. Herbert Wollner. Erkrankungen wie eine akute Lungenentzündung, ein Schlaganfall oder ein Wirbelbruch schwächen die gesamte Konstitution der älteren Patienten, die nach seinem Krankenhausaufenthalt eine geriatrische oder orthopädische Anschlussbehandlung brauchen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. Februar 2018.