Zur Erinnerung an die Opfer der Zwangssterilisation und Euthanasie in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen (Kreis Deggendorf) während des Nationalsozialismus hat am Montag eine Gedenkfeier mit ökonomischer Andacht stattgefunden.

Die ersten 114 Bewohner - von insgesamt 606 Deportierten - der Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen wurden am 28. Oktober 1940 mit den ersten von fünf Transporten in die Tötungsanstalt Hartheim bei Linz gebracht. Auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof, der vor einigen Jahren zu einer Gedenkstätte umgewidmet wurde, fragte Niederbayerns Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich in seiner Ansprache, wer heute noch die Schuld an diesen Verbrechen trage.

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