Mainburger Unternehmer angeklagt Schwarzarbeit: Staat um fast 185.000 Euro geprellt?

Ab Mittwoch wird einem Unternehmer aus Mainburg vor dem Amtsgericht Regensburg der Prozess gemacht. Foto: Daniel Karmann/dpa

Ab Mittwoch muss sich ein Unternehmer aus Mainburg vor dem Amtsgericht Regensburg verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, über mehrere Jahre hinweg insgesamt Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von mehr als 184.000 Euro vorenthalten zu haben. 

Laut Anklage handelt es sich dabei um einen Zeitraum zwischen den Jahren 2015 bis 2019. Zu dieser Zeit beschäftigte der Unternehmer mehrere Angestellte im Reinigungsgewerbe. Allerdings soll er in diesem Zeitraum seiner Pflicht, die fälligen Sozialversicherungsbeiträge abzuführen, bewusst nicht nachgekommen sein. In insgesamt 75 Fällen soll er dieser Pflicht nicht nachgekommen sein. So läpperte sich der vorenthaltene Betrag auf insgesamt 184.036,33 Euro. Davon entfallen 92.002,59 Euro auf Arbeitgeber- und 92.033,74 Euro auf Arbeinehmerbeiträge zur Sozialversicherung.

Der Angeklagte muss sich daher wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 75 Fällen vor Gericht verantworten. 

 

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