Einen sehr informativen und kurzweiligen Vormittag erlebten kürzlich die Schüler im dritten Ausbildungsjahr der Krankenpflegeschule am Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen (IAFW) Mainburg. Richard Dietz von der Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose Kelheim war zusammen mit seiner Ehefrau, einer gelernten Krankenschwester, zum Unterrichtsgespräch gekommen. Auf witzige und humorvolle Weise brachte der Betroffene den Schülern nicht nur das Krankheitsbild, sondern auch die Individualität und die pflegerischen Schwerpunkte näher.

Multiple Sklerose ist die häufigste und eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, an der etwa 120.000 Menschen in Deutschland erkrankt sind. Bisher ungeklärte Ursachen führen zu einer herdförmigen Entzündung mit Zerstörung der Markscheiden im Gehirn, was zu diesen Symptomen führen kann: Augensymptome wie Sehnervenentzündung mit kurzzeitiger Erblindung, Sensibilitätsstörungen, Lähmungen, Spastik, Müdigkeit (Fatique), Schluckprobleme, Gesichtsschmerzen, psychische Störungen und Blasen- Darm- Störungen. Der Verlauf ist bei den Betroffenen sehr unterschiedlich. Es gibt schubförmige sowie primär und sekundär progrediente Verläufe.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 11. Februar 2019.