Mehr als neun Stunden hatte der Kreistag in seiner Marathonsitzung (wir berichteten) zum Thema Krankenhäuser im Landkreis Kelheim getagt. Binnen weniger Minuten hat der Kreisausschuss nun in seiner jüngsten Sitzung das Paket für den Defizitausgleich und die Investitionsleistungen des Landkreises an die beiden Kliniken in Mainburg und Kelheim geschnürt.

Der CSU-Kreisrat und Abensberger Bürgermeister Uwe Brandl stimmte in beiden Fällen als einziger gegen die Vorlagen. "Wir investieren kräftig, aber die Defizite müssen unbedingt nach unten gefahren werden", betonte Landrat Martin Neumeyer (CSU) noch einmal, bevor es ans Eingemachte ging. Dem konnte Andreas Kreitmeier (CSU) nur zustimmen, der nach dem Gutachten von Ernst and Young vor allem im Fall der Goldberg-Klinik "dringenden Handlungsbedarf bei der Geschäftsführung" erkennt. Im Zusammenhang mit dem sogenannten Quick Check der externen Wirtschaftsprüfer warf Richard Zieglmeier (Grüne) dem Landrat mangelnde Informationspolitik vor. Er als Kreisrat, der hier schließlich über sehr viel Geld entscheide, hätte gerne nähere Auskunft zum Beispiel über die von Ernst and Young angeregten 19 Sofortmaßnahmen im Kelheimer Haus.

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