Mainburg Der Hopfenflüsterer

Josef Wittmann hat ein untrügliches Gespür für Hopfenaromen und deren Wirkung im Bier. Foto: privat

Der frühere Pflanzerpräsident Josef Wittmann hat sich der Züchtung verschrieben.

Vor allem die älteren Hallertauer wissen es noch: Bis in die Sechziger- und Siebzigerjahre hinein gab es hierzulande weit mehr Brauereien als heute. Brauen bedeutete oftmals ein Haus- und Hofrecht. Doch die rasante Entwicklung einer rund um den Globus vernetzten Marktwirtschaft auch auf dem Lebensmittelsektor machte vor diesen kleinen Einheiten nicht halt. Die Brauereien wuchsen und wuchsen und kauften nicht selten ihre kleineren Konkurrenten auf. Es entstanden riesige Braukonzerne, die den weltweiten Markt unter sich aufteilten.

Für die Feinschmecker unter den Bierliebhabern war das ein Graus. Doch es gibt mittlerweile längst einen Gegentrend zum einheitlichen, beinahe schon stromlinienförmigen Biergeschmack - und der kommt ausgerechnet aus den USA. Die sogenannte Craft Beer-Bewegung stemmt sich mit aller Macht dem Einheitsbrei eines industriell designten Gerstensaftes entgegen, schwappt mittlerweile auch nach Europa über und verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den gesamten Erdball. Und das mit zunehmendem Erfolg, denn der Konsumentengeschmack verändert sich allmählich vom "Bier trinken" hin zum "Bier genießen".

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 03. März 2018.

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