Obwohl das Thema gar nicht auf der Tagesordnung stand, hat sich der Kreistag in seiner Sitzung am vergangenen Montag mit dem Dritten Nationalpark in Bayern beschäftigt. Während vor dem Landratsamt knapp 100 Demonstranten ihre Ablehnung eines Schutzgebiets in den Donau-Auen kundtaten, kritisierten drinnen mehrere Kreisräte das schleppende Dialogverfahren mit der Staatsregierung und erwarten jetzt aus München endlich konkrete Termine für die Gespräche.

Als die Kreisräte am Montagnachmittag dem großen Sitzungssaal im Landratsamt zustrebten, mussten sie das Spalier der Demonstranten passieren, die aus ihrer Meinung über die Pläne der Staatsregierung kein Geheimnis machten. "Ja zum Naturschutz - Nein zum Nationalpark an unserer Donau" hieß es auf dem mitgebrachten Transparent. Landrat Martin Neumeyer (CSU) scheute den Dialog mit den Protestierern nicht und gestand später vor dem Kreisplenum, dass er sich noch keine abschließende Meinung zu einem möglichen Nationalpark in den Donau-Auen gebildet habe.

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