Mainburg Artenreiche Wiesen statt Blühäcker

Eine artenreiche, magere Trollblumenwiese wie diese bei Elsendorf ziehen die Mitglieder des Bund Naturschutz der Alternative von Blühäckern vor, die nur wenige Jahre bestand haben und ihrer Meinung nach kaum einen Effekt auf den Artenschutz haben. Foto: Konrad Pöppel

Nach dem Erfolg des Artenschutzvolksbegehrens "Rettet die Bienen" herrschte auf der jüngsten Monatsversammlung des Bund Naturschutz (BN) natürlich gute Stimmung. Viel Raum nahm die Diskussion darüber ein, ob die aktuell stark angebotenen Blühäcker wirklich einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. Die BN-Mitglieder jedenfalls sind skeptisch und ziehen die Alternative einer artenreichen Wiese vor. Riesige Flächen mit Blühmischungen einzusäen macht aus ihrer Sicht dagegen keinen Sinn.

Ortsvorsitzender Konrad Pöppel gab zu Beginn einen Überblick, was denn der Natur- und Artenschutz in der Region überhaupt benötigt, wenn über Grünland oder Ackerflächen gesprochen wird. Das sogenannte "Offenland" sei dem früheren Urwald abgerungen, erklärte Pöppel. Es seien aber damals wichtige, heute kaum mehr vorhandene offene Primärflächen vorhanden, wie etwa die wilden Auenlandschaften der Flüsse und Bäche, die nicht nur Feucht-, sondern auch sandig-kiesige Trockenlebensräume in den Überschwemmungszonen boten.

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