Luftverschmutzung Schlechte Luft: Paris verhängt großflächige Fahrverbote

Aus dem Fenster der Pariser Metro ist hinter Wohnhäusern der Eiffelturm zu sehen - samt des üblichen Straßenrkehrs. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB

Bereits seit zwei Tagen werden in Frankreichs Hauptstadt erhöhte Feinstaubwerte gemessen - das hat nun Konsequenzen.

Wegen zu hoher Luftverschmutzung hat die Stadt Paris für Samstag umfangreiche Einschränkungen des Autoverkehrs angeordnet. Im Großraum der französischen Hauptstadt gilt ein Fahrverbot für umweltschädliche Autos, teilte die Polizeipräfektur am Freitag mit.

Nur Wagen mit entsprechenden Umweltplaketten dürften unterwegs sein. Für Autobahnen und Landstraßen wurde ein Tempolimit von 110 beziehungsweise 90 Kilometer pro Stunde erlassen. Bereits seit zwei Tagen werde eine erhöhte Feinstaubbelastung gemessen, hieß es zur Begründung. Für Freitag hatte bereits das nordfranzösische Lille aus demselben Grund Einschränkungen für den Autoverkehr verhängt.

Sowohl im Norden als auch in der Hauptstadt kündigte die Polizei Kontrollen der Verbote an, bei Verstößen drohen 68 Euro Bußgeld. Düngebeschränkungen für die Landwirtschaft wurden im Großraum Paris und den Departements Nord und Pas-de-Calais angeordnet.

Feuer im Freien wurden untersagt und die Bevölkerung vor intensivem Sport im Freien gewarnt. Um die Menschen zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu ermuntern, gilt am Samstag im Großraum Paris ein Umweltticket für unbeschränkte Fahrten für 3,80 Euro.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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