"Luft nach oben" DEL-Zuschauer kommen erst langsam zurück

Die Fans kehrten vergangenes Wochenende zurück in die Eishallen der deutschen Eishockeyliga (DEL). Viele Plätze blieben aber noch leer. (Symbolbild) Foto: fotostyle-schindler.de

Zweimal ausverkauft, aber auch viele leere Plätze: Bei der Rückkehr der Zuschauer in die Arenen der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Auftaktwochenende gab es nicht nur zufriedene Gesichter. Während die Kölner Haie (9300) und die Eisbären Berlin (6450) alle erlaubten Eintrittskarten verkauften, blieben in Bayern und Baden-Württemberg die Zahlen hinter den Erwartungen zurück.

"Wir können nicht erwarten, dass sofort überall ausverkauft ist", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke dem SID: "Die Stammkunden sind schnell wieder da, aber die anderen sind ist abwartend, vielleicht hat der eine oder andere noch Angst." In Straubing (71 Prozent der genehmigten Auslastung), Ingolstadt (63 Prozent), München und Nürnberg (jeweils 54 Prozent) sowie in Schwenningen (67 Prozent) und beim Neuling Bietigheim (73 Prozent) blieben viele Ränge leer. "Es war teilweise schon Luft nach oben", meinte Tripcke.

In beiden Bundesländern sind die Ferien noch nicht beendet, "und wir sind in diesem Jahr extrem früh dran, ein, zwei Wochen früher als sonst", betonte Tripcke: "In Bayern war der Einzelkartenverkauf erst relativ kurzfristig möglich, dort und in Baden-Württemberg gelten mit Maske am Platz und teilweise Alkoholverbot noch viele Restriktionen."

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Insgesamt wertete der DEL-Geschäftsführer die Rückkehr der Zuschauer nach anderthalb Jahren als "ermutigenden Start" und "einen ersten Schritt in die Normalität". Wichtig sei, "dass es überall logistisch geklappt hat, dass es keine langen Schlangen gab und die Zuschauer nicht erst zum zweiten Drittel reinkamen".

 

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