Eine junge Frau wird in Fontanes Roman "Effie Briest" mit einem doppelt so altenAdeligen verheiratet. Vom Leben gelangweilt, beginnt sie eine Affäre. Als diese auffliegt, wird sie von Ehemann und Familie verstoßen. Was uns Fontane damit sagen will.

Darum geht's: Die 17-jährige Effi wohnt zu Beginn bei ihren Eltern und lebt ein sorgloses Teenagerleben, bis sie mit dem mehr als doppelt so alten Baron von Instetten verheiratet wird, der eigentlich eher mit ihrer Mutter anbandeln würde. Da der Typ aber als gute, adelige und vor allem reiche Partie gilt, sind alle mehr oder weniger mit der Hochzeit einverstanden.

Nach der Hochzeitsreise, in der später wohl auch das Kind Annie entstanden sein muss, zieht das Paar nach Kessin, ein fiktiver Ort an der Ostsee. Da Effis karrieregeiler Mann allerdings so gut wie nie zuhause ist und es im Haus außerdem zu spuken scheint, fühlt sich Effi gar nicht wohl. Um das Beste aus ihrem öden Leben zu machen, vertreibt sie sich die Zeit mit dem Hund Rollo, dem Hausmädchen Johanna und dem Apotheker Gieshüber, zu denen sie eine gute Freundschaft aufbaut.