"Iphigenie auf Tauris" ist eine junge gutherzige Frau, die auf einer griechischen Insel als Priesterin arbeitet. Als sie dem Inselkönig einen Korb gibt, führt dieser das Menschenopfertum wieder ein. Was uns Goethe damit sagen will.

Darum geht's: Der Titel des Dramas verrät bereits, dass sich Iphigenie, eine schöne und nette Griechin, auf der Insel Tauris befindet. Dort war es mal gängig, dass jeder Fremde zu Ehren der Göttin Diana geopfert wurde. Zum Glück hat die gutherzige Iphigenie, die dort als Priesterin tätig ist, das Menschenopfer-Ritual abgeschafft. Iphigenie trägt ihr Herz nicht nur am rechten Fleck, sie lässt auch das Herz vom Inselkönig Thoas höherschlagen, denn dieser will sie heiraten. Alles schön und gut, würde Iphigenie den Antrag annehmen und glücklich bis an ihr Lebensende werden - tut sie aber nicht. Sie gibt dem König einen Korb und hat Heimweh nach ihrer Familie, die übrigens von einem mörderischen Fluch geplagt ist, bei dem sich Familienmitglieder gegenseitig umbringen.