Bei einer Routinekontrolle nahe Lindberg haben Polizisten am Mittwoch Schmuck im Wert von etwa 200.000 Euro sichergestellt. Möglicherweise handelt es sich um die Beute eines Einbruchs in Zürich. 

Wie die Polizei mitteilt, hielten Fahnder der Grenzpolizeigruppe Zwiesel am Mittwoch ein Auto aus Moldawien zu einer Kontrolle an. Bei der Überprüfung der drei Insassen (30, 31 und 35 Jahre alt) fielen den Beamten mehrere Unstimmigkeiten an Fahrzeugteilen im Innenraum des Wagens auf. Sie sahen deswegen genauer hin - und stießen so auf mehrere Tüten mit verschiedenen Schmuckstücken. Insgesamt stellten die Beamten etwa 150 Gegenstände im Gesamtwert von rund 200.000 Euro sicher. Ein Großteil davon war noch mit Nummerierungsschildern versehen. Es besteht der Verdacht, dass die Gegenstände vor kurzem bei einem Einbruch in ein Auktionshaus in Zürich erbeutet wurden. Hierzu sind aber noch weitere Ermittlungen erforderlich. 

Die drei Insassen des Wagens wurden vorläufig festgenommen und am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen sie Haftbefehl mit dem Ziel der Auslieferung an die Schweiz.