Die Preise für Baustoffe sind in Zeiten der Corona-Pandemie stark gestiegen - darüber hat kürzlich der Zentralverband Deutsches Baugewerbe informiert. Zwar seien die Auftragsbücher der bislang Corona-festen Branche voll, dennoch werden etwa Holz, Kanalrohre, Dämmmaterial oder auch Stahlbeton knapp. Die Preise für die jeweiligen Baustoffe seien zuletzt förmlich durch die Decke gegangen, informierte der Verband. Die Folge: Nötige Materialien können oftmals nur verspätet geliefert werden und die gesamte Bauwirtschaft leidet unter den explodierenden Kosten. Die Redaktion hat sich umgehört, wie und ob sich diese Thematik auch in der Region bemerkbar macht.

Bestätigen kann diesen Trend auch für den Landkreis Dingolfing-Landau der Mitarbeiter (Name der Redaktion bekannt) einer führenden Baufirma, der als Bereichsleiter Ostbayern unter anderem für die hiesige Gegend zuständig ist. Paradox: "Man könnte meinen, die Bauvorhaben selbst seien in Zeiten der Pandemie sprunghaft angestiegen. Das ist jedoch nicht der Fall - zumindest im Tiefbau. Dieses Jahr wird nicht weniger oder mehr gebaut als im Vorjahr."