Irgendwie war es doch auch ein sympathisches Bild, wie der amerikanische Präsident Donald Trump beim Empfang seiner Football-Stars in großem Stil Hamburger und Cheeseburger auffahren ließ, weil wegen des Shutdowns in Washington die Küche seit Tagen kalt bleiben musste. Aber es entspricht ganz der Amtsführung von Donald Trump: Auf den ersten Blick nimmt seine hemdsärmelige Art für ihn ein; auf den zweiten Blick gibt es nicht einmal mehr eine vernünftige warme Mahlzeit für die Gäste im Weißen Haus.

Ein Symbol für den Schaden, den seine nationalistische Politik vor allem auch in seinem eigenen Land anrichtet. Dass es in Großbritannien nicht besser gehen wird, wenn sich die nationale Perspektive am Ende tatsächlich durchsetzen sollte, wurde in dieser Woche in allen Medien eindringlich beschrieben. Bleibt die Frage, weshalb entscheiden eigentlich die Bürgerinnen und Bürger eines Landes gegen ihre eigenen Interessen? Weshalb wählen sie einen aberwitzigen und hoch aggressiven Hasardeur zu ihrem Präsidenten oder entscheiden im Fall Großbritanniens für den Ausstieg aus Europa, der am Ende vor allem ihnen selbst schadet?

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