Zwar haben die Bilder ihren Neuigkeitswert schon etwas eingebüßt, doch erregen sie immer noch Aufsehen: die Tausenden von Schülern, die auch an diesem Freitag wohl wieder bundesweit gegen die Untätigkeit der Politik in Sachen Klimawandel demonstrieren. Dabei entlarven sie mit ihrem Protest die Gesellschaft gleich in mehrfacher Hinsicht.

Zum einen: Lehrer wie Eltern stehen ziemlich ratlos dem Phänomen gegenüber, das sie allesamt bisher nicht kannten; dass nämlich so viele junge Leute dem Unterricht einfach fernbleiben. Wie man es auch dreht und wendet: Es ist Schulschwänzen, das in aller Regel mit Sanktionen belegt ist. Wie aber nun mit dem Fernbleiben vom Unterricht umgehen, wenn es sich dabei um ein gesellschaftliches Anliegen erster Güte handelt, wenn die Jugend sich anschickt, ihre Zukunft in die Hand zu nehmen, frei nach dem Motto: Was nützt eine gute Ausbildung, wenn ihr unsere Lebensgrundlagen zerstört?

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