Wenn sich später mal die Frage stellt, wann die US-Republikaner endgültig jegliche Selbstachtung über Bord warfen, dann wird die vergangene Woche sicherlich eine zentrale Rolle spielen.

Vorbei scheinen die Zeiten, als gestandene Senatoren und Abgeordnete ihren Präsidenten noch rügten, weil er zu große Nähe zu Kremlchef Wladimir Putin zeigte oder die kurdischen Verbündeten in Nordsyrien über Nacht im Stich ließ. Um der eigenen Macht willen sind sie bereit, jede Enthüllung im Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump zu beschönigen oder zu leugnen. Schaden nimmt dabei nicht nur die eigene Partei, sondern das ganze Land.

Die öffentlichen Anhörungen im Abgeordnetenhaus zeichnen ein erschreckend klares Bild davon, auf welche Abwege sich das Weiße Haus mit seiner Ukraine-Politik begab. Die Botschaft an die neue Regierung in Kiew war eindeutig: ein prestigeträchtiger Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Washington, kein Problem; US-Militärhilfen und damit Unterstützung gegen den übermächtigen Nachbarn Russland, aber natürlich - dafür braucht es auch nur diesen kleinen Gefallen für Trump. Für das Wohlwollen von Don Donald sollte die Ukraine...

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