Leitartikel Probleme auf dem Arbeitsmarkt nicht ausgestanden

Nicht weniger als 40 Prozent der deutschen Unternehmen planen in der näheren Zukunft einen Abbau ihres Personalstandes. Foto: Hugo Amaral/SOPA

Die deutsche Wirtschaftswissenschaft ist sich weitgehend einig: Das viele Geld, das der Staat zur Bekämpfung der tiefen Corona-Rezession bereitgestellt und auch schon ausgegeben hat, wirkt. Zwar war ein Konjunktureinbruch von 5,8 Prozent im ersten Halbjahr nicht zu vermeiden. Dass dieser Absturz aber nur geringfügig auf den Arbeitsmarkt durchgeschlagen hat, ist vor allem der Kurzarbeiterregelung zu verdanken, die eine Vielzahl von Entlassungen verhindert hat.

Bisher jedenfalls. Nun aber häufen sich die schlechten Nachrichten. Nur einige Beispiele der letzten Tage: Der Lastwagenbauer MAN wird 9.500 Arbeitskräfte abbauen, der Kfz-Zulieferer Schaeffler hat nach eigenen Angaben 4.400 Mitarbeiter zu viel an Bord, BMW will sich von 6.000 Beschäftigten trennen, mit dem Hinweis, dass es auch mehr werden können. Und Daimler hat schon vor Längerem einen Personalabbau von weltweit 15.000 Mitarbeitern angekündigt, ebenfalls mit dem Zusatz, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein wird.

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