Leitartikel Mitläufer im Syrienkrieg

Acht Jahre nach dem Beginn des Bürgerkriegs hat Syriens Regierung wieder die Oberhand. Machthaber Baschar al-Assad kann auf eine Rückkehr in die internationale Gemeinschaft hoffen. Foto: Sana/dpa

Seit acht Jahren ist Krieg in Syrien. Raketen, Kugeln und Giftgas haben nach Zahlen des Auswärtigen Amtes in dieser Zeit mehr als 400.000 Männer, Frauen und Kinder getötet.

Ganze Orte sind ausradiert oder so gut wie unbewohnbar. Darunter mit Aleppo die älteste durchgehend bewohnte Stadt der Welt. Millionen Syrerinnen und Syrer wurden aus ihren Heimatorten vertrieben. Wertvolle Kulturgüter sind zerstört und unwiederbringlich verloren. Die Staats- und Regierungschefs dieser Welt haben in all den Jahren kein Mittel gefunden, den Krieg zu beenden. Sie verfolgen ihre eigenen Interessen. Und Deutschland läuft mit.

Am Donnerstag ist der Leiter der regionalen UNICEF-Nothilfe für Syrien und die Nachbarländer, Bastien Vigneau, anlässlich des achten Jahrestags des Syrienkrieges in Berlin und er wird nichts Gutes berichten können. In einigen Teilen des Landes mag die Gewalt nachgelassen haben, in anderen geht sie dafür unvermindert weiter. Wie immer in solchen Kriegen leiden die Kinder.

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