Leitartikel: Iran Überrumpelte Europäer

John Bolton gilt als Scharfmacher. Derzeit scheint er im Weißen Haus weitgehend isoliert. Foto: dpa

Es ist eine Blamage. Europa, das sich so gerne als großer Spieler auf der Weltbühne fast auf Augenhöhe mit den USA, Russland oder China sieht, muss dabei zusehen, wie ein von Europa mit ausgehandeltes Abkommen demontiert wird.

Die Spannungen am Persischen Golf nehmen zu, seitdem US-Präsident Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt hat. Am Ende indes könnten alle als die Blamierten dastehen, gibt es in der derzeitigen Situation doch kaum etwas zu gewinnen. Einen Krieg will derzeit wohl niemand riskieren. Dazu sind die Töne, die aus Washington und Teheran inzwischen wieder zu hören sind, zu sanft. Natürlich brodelt es in der Region. Der Konflikt zwischen den Erzrivalen Iran und Saudi-Arabien ist akuter denn je. Im Jemen sterben in einem Stellvertreterkrieg tagtäglich Zivilisten. Sabotageangriffe auf Handelsschiffe und eine Ölpipeline sorgen an den Börsen für Nervosität. Und doch könnte sich die Eskalation der vergangenen Wochen wieder in so etwas wie relatives Wohlgefallen auflösen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 18. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 18. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos