Leitartikel Corona-Maßnahmen und die Folgen für die Psyche

Seit Monaten fordert die Corona-Krise Einschränkungen im sozialen Leben. Die dunkle Jahreszeit kommt erschwerend hinzu. Was der Ausnahmezustand mit Kindheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen macht, wird zu wenig beachtet. Foto: Andrey_Popov/AXA Konzern AG/obs

Ahnen manche Politiker eigentlich, welche seelischen Dramen sich in Kinderzimmern rund um die Frage abspielen, wer denn nun der beste Freund ist? Wie viele bittere Tränen vergossen werden, wenn der eigene Lieblingsfreund einen anderen Spielpartner vorzieht? Offenbar nicht. Zwar haben Bund und Ländern zum Glück davon abgesehen, Kindern zur Eindämmung der Corona-Pandemie nur noch Treffen mit einem einzigen Freund zu erlauben. Das war zunächst tatsächlich so geplant. Doch die dringende Empfehlung auch für Kinder, Kontakte auf Angehörige nur eines weiteren Haushalts zu begrenzen, läuft praktisch aufs selbe hinaus.

 

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