Es ist nicht ganz klar, ob die CDU mit ihrem am Sonntag beginnenden "Werkstattgespräch" über die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel womöglich eine neue Ära begründet. "Werkstattgespräche" waren bisher in den Bereichen Wissenschaft und Kultur üblich. Dass sich Parteien dieses Debattenformats bedienen, ist eher unüblich.

Die amtierende CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hatte das "Werkstattgespräch" im Wahlkampf vorgeschlagen, der dem CDU-Bundesparteitag und der Nachfolge von Parteichefin Angela Merkel voranging. Damals wirkte ihr Vorschlag nur so dahingeworfen, nahezu unabsichtlich. Die Medien allerdings griffen das "Werkstattgespräch" begierig auf, witterten sie doch die große Abrechnung mit Merkels Flüchtlingspolitik. Die Folge war, dass Kramp-Karrenbauer von dem "Werkstattgespräch" nicht mehr loskam.

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