Leipzig-Profi Klostermann versteht Diskussion um Gehaltsobergrenzen

RB-Leipzig-Profi Lukas Klostermann. Foto: imago

Nationalspieler Lukas Klostermann von RB Leipzig hat Verständnis für eine Diskussion um Gehaltsobergrenzen im Fußball gezeigt.

"Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Vereine, wo ja einige Vereine arg in Schieflage geraten sind, macht es unter Umständen Sinn, darüber zu sprechen", sagte der Verteidiger am Sonntag in einer Video-Konferenz und fügte an: "Ich hab mich in der Tiefe mit dem Thema noch nicht befasst, um sagen zu können, das sind die Vorteile oder die Nachteile dabei."

Zwei Tage nach seiner Vertragsverlängerung bei RB bis 2024 sieht er aufgrund der Corona-Pandemie die Diskussion gerechtfertigt. "Gerade mit Blick auf die Situation jetzt, wo ja alle möchten, dass der Fußball und der Sport generell solche Krisen auch überstehen kann, ist es bestimmt ein Thema", sagte der 23-Jährige und zog Vergleiche zu anderen Profiligen weltweit.

Mitten in der Corona-Krise hat die Diskussion im millionenschweren Profifußball zugenommen. "Ich bin dafür, das zumindest zu versuchen", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Christian Seifert, im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. Solche Grenzen könnten sich nicht nur auf die teils exorbitanten Spielergehälter, sondern auch auf Beraterhonorare und Ablösesummen beziehen.

 

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