Fakten und Fakes im digitalen Zeitalter: Mit diesem Thema setzten sich über 900 Lehrkräfte beim fünften Lehrermedientag auseinander – erstmals als Live-Stream aus der Mediaschool Bayern.

Heraus mit der Sprache! Unter diesem Motto stand der fünfte Bayerische Lehrermedientag, der am Buß- und Bettag zum ersten Mal als zentrale gemeinsame Veranstaltung der bayerischen Zeitungen live aus dem Studio der Mediaschool Bayern in München gestreamt wurde. Über 900 Lehrkräfte setzten sich gemeinsam mit Experten mit der Frage auseinander, welche Rolle Medien in Gesellschaft und Schule vor dem Hintergrund der Digitalisierung spielen – und wie wichtig seriöser Journalismus für demokratische Gesellschaften ist. Sonja Ettengruber, Leiterin der Redaktion Freistunde der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, moderierte die Veranstaltung zusammen mit BR-Redakteurin Joanna de Alencar Baban.

Hauptreferent war in diesem Jahr der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Pörksen von der Universität Tübingen. Unter dem Titel „Die neue Medienmacht. Fakten und Fakes im digitalen Zeitalter – was wir wissen und tun sollten“ analysierte er, wie Meinungen in einer vernetzten, hochgradig nervösen Welt entstehen. Pörksen ist überzeugt, dass dieser Dauer-Gereiztheit mit Medienmündigkeit begegnet werden müsse.

Der Medienwissenschaftler hat die Vision einer redaktionellen Gesellschaft der Zukunft. Was es damit auf sich hat.