Laut Medienberichten Steakhauskette Maredo meldet Insolvenz an

Die Steakhauskette Maredo musste wegen der finanziellen Folgen der Corona-Krise Insolvenz anmelden. Foto: Symbolbild/Jens Kalaene/dpa

Die Steakhauskette Maredo hat laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen der Corona-Krise haben das Unternehmen offenbar in finanzielle Schieflage gebracht. 

Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Verweis auf einen Unternehmenssprecher mitteilt, hätte die zwangsweise Schließung aller Restaurants zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt. Maredo habe deswegen beim Amtsgericht Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Nach eigenen Angaben prüft die Geschäftsleitung aber aktuell noch, ob Maredo Staatshilfe erhalten kann. Sollte das Unternehmen die Voraussetzungen dafür erfüllen, könnte das eingeleitete Insolvenzverfahren unter Umständen wieder zurückgenommen werden. Genauere Informationen dazu werden noch im Laufe dieser Woche erwartet. 

Maredo betreibt laut eigenen Angaben 37 Restaurants, davon 35 in Deutschland und zwei in Österreich. Sollte die Steakhauskette tatsäch pleite gehen, wären knapp 1.000 Jobs in Gefahr.

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