Laut Holetschek Zehnfach erhöhte Corona-Inzidenz bei Ungeimpften

Klaus Holetschek (CSU) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild/dpa

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist bei Ungeimpften in Bayern zehnmal so hoch wie bei Geimpften.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liege bei Ungeimpften derzeit bei 58 - bei Geimpften dagegen nur bei 5,75, teilte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch in München mit. "Das zeigt, wie wichtig Impfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind - auch für eine Rückkehr zu möglichst vielen Freiheiten und mehr Normalität", sagte der Minister.

Die Sieben-Tage-Inzidenz aller Einwohner habe sich binnen einer Woche von 16 auf 31 nahezu fast verdoppelt, betonte Holetschek. "Die beginnende vierte Welle zeichnet sich unverkennbar ab", sagte er. Klar sei, dass die Infektionszahlen steigen werden - auch aufgrund der besonders ansteckenden Delta-Variante und, insbesondere bei ungeimpften Menschen. "Zeitversetzt werden dann auch aus dieser Gruppe Menschen in die Krankenhäuser eingeliefert", sagte Holetschek.

All dies zeige, dass Impfen die richtige Entscheidung sei. Nur bei 0,03 Prozent der Fälle sei es in Bayern zu einem Impfdurchbruch gekommen. Selbst dann sei aber der Krankheitsverlauf mild gewesen. Derzeit seien 56,5 Prozent der bayerischen Bevölkerung vollständig geimpft, das entspricht rund 7,4 Millionen Menschen.

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