Laue Sommernächte... Gassenfeste in Straubing waren ein Erfolg

Straubing feiert: mit Musik bis 22 Uhr und bis zum Platz in Maske. - Die "Großstadt Boazn" sorgte an der Albrechtsgasse für das richtige Flair. Foto: Ulli Scharrer

Türme. Ohne Türme geht nichts in der Stadt. Am Stadtplatz dreht sich alles um diesen und ohne Free Fall oder andere turmhohe Fahrgeschäfte und dem Blick auf die Basilika St. Jakob ginge wahrscheinlich am Volksfest nichts. Mit Blick auf den Turm von St. Veit im Sonnenuntergang und zu Füßen des Turms der Karmelitenkirche standen diese Samstagnacht im musikalischen und kulinarischen Rampenlicht.

Gerne öfter. Das Resümee kann man schon nach dem ersten Gassenfest ziehen, das am Samstagabend zeitgleich in der Albrechtsgasse und der Rosengasse stattfand. Von 19 bis 22 Uhr gab es Live-Musik, etwa eine halbe Stunde länger wurde ausgeschenkt, coronakonform war um 23 Uhr Schluss. Heuer gibt es kein Gäubodenvolksfest. Als Trostpflaster und Lichtblick holen Stadtmarketing und Werbegemeinschaft mit den Gassenfesten ein bisschen Volksfestflair in die Innenstadt. Es gibt Essen, Trinken, Musik und mehr. Ein Ersatz für das Volksfest ist es nicht, aber etwas eigenständig Schönes. Die Belebung der Gassen, das Flair in einer Sommernacht draußen zu sitzen, könne man gern auch nach Corona beibehalten, urteilte Bürgermeister Dr. Albert Solleder, der in der Rosengasse ein Weißbier mit Bratwurst genoss. Das Bürgersteige nicht vor der Tagesschau hochgeklappt werden, das hat Studentenstadtcharakter. Bürgermeister Werner Schäfer saß in der Albrechtsgasse mit einem Bier und schaute auch wie sein Amtskollege in der jeweils anderen Straße vorbei. Auch er findet "die Entscheidung richtig" und lobte ebenfalls die Organisation, merkt aber auch an, dass das Problem Autos in der Rosengasse bei solchen Festen im Auge behalten werden muss.

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