"Geh, oide, geh! Geh, oide, geh!", ruft Schäfer Ernst Perl seinen Schafen zu. Es nieselt draußen auf der Weide, doch dem 65-Jährigen macht das nichts aus. "Wenn ich das rufe, kommt das Leittier und alle kommen hinterher. Nur meine Frau hört da nicht drauf", so der 56-Jährige lachend.

Seit 1722 gibt es den Hof in Grub bei Rinchnach, die Familie Perl bewirtschaftet ihn schon in der dritten, bald vierten Generation. Viele Schäfer gibt es nicht mehr in Bayern. Der Altersdurchschnitt liegt bei 56 Jahren. "15 Schafrassen haben wir hier", erklärt Perl. "Das einheimische Waldschaf etwa. Oder das Wallisischer Schwarznasenschaf, das kommt aus der Schweiz."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 26. Oktober 2018.