Ein Wahltriumph für die konservative ÖVP, ein starker Zugewinn für die Grünen, Riesenverluste für die sozialdemokratische SPÖ und ein Debakel für die rechte FPÖ: Das, was sich am Sonntag in der Steiermark, dem nach Bevölkerung viertgrößten Bundesland Österreichs, zugetragen hat, kennt man jetzt schon.

Es ist das Muster aller Wahlen in Österreich seit dem Zerbrechen der ÖVP-FPÖ-Koalition im vergangenen Frühjahr.

EU-Wahl, Nationalratswahl, Vorarlberg-Wahl, jetzt Steiermark-Wahl: Die ÖVP des Sebastian Kurz ist der große Gewinner des Ibiza-Video-Desasters, mit dem die FPÖ aus der Regierung flog; die jahrzehntelange Kanzlerpartei SPÖ kann vom damaligen Regierungs-Aus nicht und nicht profitieren, im Gegenteil; vom Absturz der Sozialdemokraten profitieren die Grünen; und die FPÖ bekommt keinen Fuß mehr auf den Boden. Sie ist von ihrer großmundigen Hoffnung, in Österreich in absehbarer Zeit Nummer eins zu werden, so weit entfernt wie seit zwei Jahrzehnten nicht.

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