Der Besetzungsmarathon für die Landshuter Hochzeit ist so gut wie beendet. Dieser Tage wurde Post verschickt, die es nur alle vier Jahre gibt.

In dem begehrten Brief steht unter anderem dieser Satz: "Wir können Ihnen mitteilen, dass Sie nach Erfüllung der bekannten Kriterien für eine Rolle in der Gruppe ... vorgesehen sind." Die anderen Teilnehmer sind gesetzt, weil sie Gruppen angehören, die mehr zu tun haben, als beim sonntäglichen Umzug mitzulaufen. Es sind Leute, die auch während der vierjährigen Pause trainieren und üben müssen: zum Beispiel Musikanten, Fahnenschwinger, Theaterleute, Gaukler, Armbrustschützen und Turnierreiter. Während sich die einen freuen, dass es in drei Monaten endlich losgeht, sind die anderen enttäuscht, dass sie nur zusehen dürfen. Für die Förderer bedeutet dies, für die 41. Auflage des Historienspektakels rund 1.000 Ablehnungs-Schreiben zu verschicken. "Spätestens bis Ostern weiß jeder Bescheid, ob er genommen wird oder nicht", sagt der Chef des Besetzungs-Ausschusses und stellvertretende Förderer-Vorsitzende, Stefan Härtl. Wer abgelehnt wird, sollte aber noch ein wenig mit dem Friseur-Besuch warten, um die mitunter langwierig erkämpfte Haarpracht zu opfern, empfiehlt Förderer-Chef Dr. Ernst Pöschl. Vielleicht kommt ein Abgelehnter ja als Nachrücker infrage. Denn: "Mit der einen oder anderen Absage müssen wir immer rechnen."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. März 2017.