Landshuter Häuserporträts (64) Ein Haus voll Schutt und Wunden

Immer mehr eingeengt von seiner Umgebung wurde das aus geflößten Balken errichtete Häuschen, dessen Baujahr aufgrund von dendrochronologischen Untersuchungen auf 1486 datiert wurde. Foto: Sascha Kletzsch

Nach dem großen Landshuter Stadtbrand von 1342 wurden alle Gebäude in der Stadt aus Stein errichtet, doch außerhalb der Stadtmauer baute man weiterhin Häuser aus Holz. Und während Hunger und Pest und Krieg über die Stadt hinweggingen und Hochwasser die Straßen fluteten, hat ein kleines, unscheinbares Holzhaus in der Pfettrachgasse 7 bis heute überdauert.

Die frühere Adresse "Am Closterhof 14" lässt auf die Zugehörigkeit zu Seligenthal schließen. Die Anschrift hat fast ebenso oft gewechselt wie die Bewohner. Mal hieß es, St. Nikola 69, dann Wagnergasse 69 oder Schwestergasse 69. Die dendrochronologische Untersuchung ergab als Baujahr 1486, damit ist das Holz-Blockhaus eines der ältesten Häuser Landshuts. Errichtet wurde es von versierten Zimmermännern aus Bohlen aus dem Voralpenland, die als Floß auf der Isar dahergeschifft worden waren. Einer der Stämme war schon zum Zeitpunkt des Hausbaus 392 Jahre alt.

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