Hakan Dincer ist in der Landshuter Gastro-Landschaft bekannt. "Cohibar" und "Tigerlilly" waren nur zwei seiner Stationen, auch für den "Freischütz" waren er und sein Bruder kurzzeitig im Gespräch. Nun hat es das "Wirtshauskind" an den Bismarckplatz verschlagen: Seit April ist Dincer dort als gastronomischer Berater für den Inhaber des Restaurants "Story", Alexandru Munteanu, tätig. Der Plan der beiden Gastronomen: Nach dem Lockdown Vollgas geben. Stattdessen werde man aber, so schildern es die beiden, seit Monaten von mehreren Seiten ausgebremst.

Auslöser für die Probleme sind zehn Sitzplätze, um die man seit Ende des Lockdowns verbissen kämpfen müsse. "Um nach außen Präsenz zu zeigen" habe man die Freibestuhlung seit Anfang des Jahres auf die Sondernutzungsfläche vor dem Lokal ausgeweitet. Zwischen Sonnenschirmen, Oleander und Olivenbäumen ist eine kleine Terrasse aufgebaut, die offenbar auch gern in Anspruch genommen wird: Während des Gesprächs mit unserer Redaktion machen gleich mehrere Passanten Anstalten, sich zu setzen. Dincer muss sie alle wieder wegschicken. "Wegen Unstimmigkeiten seitens der Stadt" habe man sich aktuell dazu entschlossen, das Lokal tagsüber nicht zu öffnen.