Landshut Wie eine Beratungsstelle Vergewaltigungsopfern hilft

Die Sozialpädagoginnen Christiane Mendler-Härtl (links) und Stephanie Schurz sprechen mit ihrer ehemaligen Klientin Julia im Beratungszimmer der Lis. Foto: Christine Vinçon

"Ich wachte auf durch das Küssen. Er hielt mich umklammert, doch ich wollte das nicht. Dann wurde ich irgendwann ohnmächtig." Gefasst erzählt die junge Frau mit dem Herz-Tattoo am Ringfinger die Geschichte, wie sie zum Opfer einer Vergewaltigung wurde.

Die junge Frau möchte Julia genannt werden. Sie ist heute 27 Jahre alt, damals war sie 20. "Heute habe ich das Ganze so gut wie wohl möglich verarbeitet. Es gab aber eine Zeit, da war das anders." Heute geht Julia wieder alleine spazieren, sitzt ohne Angst in Cafés, führt ein normales Leben. Vor rund sieben Jahren war das anders. Es gab Zeiten, da wollte sich Julia das Leben nehmen - und das alles wegen dieser einen Nacht. Sie war Babysitten bei ihrer Cousine. Die Tante lud einen Bekannten von Julia ein, um ihr Gesellschaft zu leisten. "Er stand davor schon auf mich. Ich habe ihm immer wieder deutlich gemacht, dass ich nichts von ihm will", sagt Julia. Er sollte auf der Couch schlafen. Julia schlief im Kinderzimmer im unteren Teil des Stockbetts, die Cousine oben. In der Nacht stieg ihr Bekannter dann zu ihr ins Bett.

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