Die Debatte über die ungewisse Zukunft von Kunstrasenplätzen schlägt bundesweit hohe Wellen - und macht auch vor Landshut nicht Halt: Zwar gibt es in der Stadt aktuell nur einen einzigen derartigen Sportplatz (bei der Spielvereinigung), geplant sind aber zwei weitere: beim SC Berg und an der künftigen Realschule im Landshuter Westen. Sollte die EU, wie es derzeit intensiv diskutiert wird, aus ökologischen Gründen die Verwendung von Granulat auf Kunstrasen verbieten, müsste allerorten gehandelt werden. Auch in Landshut.

Zwar scheint nach den jüngsten Meldungen aus Brüssel der ganz große zeitliche Druck aus dem Thema raus zu sein. Mit der raschen Einführung eines Granulat-Verbots ist nicht zu rechnen, nach Angaben der Europäischen Chemikalienagentur soll die Angelegenheit bis Anfang 2020 geprüft und das Ergebnis der EU-Kommission vorgelegt werden. Massive Einschränkungen für bestehende Kunstrasenplätze sind offenbar kaum zu erwarten; dass es wegen der Mikroplastik-Emissionen zu einem Granulat-Verbot bei neuen Sportanlagen kommt, erscheint indes nicht unwahrscheinlich.

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