Landshut Zahlen, Daten und Fakten zur Waldorfschule

• Am 7. September 1919 gründete Rudolf Steiner (1861-1925) auf Anregung des Direktors der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik die erste Waldorfschule in Stuttgart.


• Die Grundlage von Steiners Waldorfpädagogik bildet die umstrittene anthroposophische Menschenkunde. Diese geht von einer Dreigliederung des Menschen in Geist, Seele und Leib aus und fordert im pädagogischen Bereich die gleichberechtigte Schulung von Denken, Fühlen und Wollen.


• Die klassischen Fächer wie Mathe, Deutsch oder Geografie unterrichtet in der Waldorfschule bis zur achten Klasse ein einziger Lehrer.


• Eine waldorfspezifische Lernform ist der „Epochenunterricht“. Dieser erstreckt sich über drei bis vier Wochen und umfasst am Beginn eines jeden Tages eine Doppelstunde. Er dient der kontinuierlichen Bearbeitung und Vertiefung eines Fachgebiets.


• Es gibt kein Sitzenbleiben und keine Noten – außer bei den staatlichen Abschlussprüfungen, die alle abgelegt werden können.


• Neben diesen gibt es eigene Prüfungen, wie das in der elften oder zwölften Klasse inszenierte Klassenspiel, eine abendfüllende Theaterveranstaltung, oder einen Abschluss in der Bewegungskunst Eurythmie.


• Laut dem Bund der Freien Waldorfschulen besuchen derzeit etwa 88 000 Schüler die 245 Freien Waldorfschulen in Deutschland.    

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