Landshut Wackelt jetzt auch die Vergabe zur Frühjahrsdult?

Darf das Krämmerzelt auf der Frühjahrsdult stehen oder nicht? Das wird am kommenden Mittwoch im Dultsenat verhandelt. Foto: LZ-Archiv/cv

Was die Festzeltvergabe für die Dult in Landshut angeht, herrscht schon seit längerem größere Unruhe. Bekanntlich klagte Festwirt Peter Vorholzer erfolgreich gegen die Stadt wegen der Vergabe der Bartlmädult 2017 an Festwirt Franz Widmann junior. Nun droht Ungemach von anderer Seite: Auch die Vergabe bei der Frühjahrsdult (Beginn 13. April) muss noch mal überdacht werden.

Der Grund: Christian Krämmer, der kürzlich den Zuschlag für das kleinere der beiden Festzelte erhalten hat, ist nun rechtskräftig verurteilt und vorbestraft. Am Mittwoch muss der Dultsenat entscheiden.

Festwirt Krämmer ist jüngst vom Oberlandesgericht München wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu einer Geldstrafe von 110 Tagessätzen je 80 Euro verurteilt worden. Konkret geht es um die Beschäftigung von Selbstständigen, die beim Zeltaufbau halfen. Das Gericht sah das als Scheinselbstständigkeit an, die Verteidigung macht geltend, dass alle Helfer einen Gewerbeschein hatten und Krämmer somit eine Scheinselbstständigkeit nicht habe erkennen können. Mit dem nun erfolgten Urteil reduzierte das Gericht die Geldstrafe aus der Vorinstanz um 40 Tagessätze. Dennoch: Krämmer ist damit vorbestraft, da er zu mehr als 90 Tagessätzen verurteilt wurde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. Februar 2018.

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