Ein bisschen geschaut wird schon, wenn die Polizei mit Landshuts erstem elektronischem Einsatzwagen - einem BMW i3 - durch die Straßen fährt. Diese Erfahrung macht derzeit Helmut Eibensteiner, Leitender Polizeidirektor der Polizeiinspektion Landshut: "Wir standen in der Seligenthaler Straße an der Ampel, und ein Händler baute seinen Gemüsestand auf. Er sah uns, ging zurück und schaute etwas ungläubig aufs Kennzeichen."

An Elektroautos im Streifendienst wird man sich aber nicht so schnell gewöhnen müssen. Der BMW i3 gehört zwar seit Oktober 2017 zum Fuhrpark des Polizeipräsidiums Straubing und darf noch bis Ende Juni von der Landshuter Polizeiinspektion auf seine Tauglichkeit getestet werden. Für den Streifendienst ist der BMW i3 aber ungeeignet, so das Fazit der Polizei. Die Nachteile des Autos überwiegen derzeit noch deutlich die Vorteile. Das liegt an der Leistung und der geringen Größe des Autos. Der BMW i3 schafft nur etwa 150 Stundenkilometer bei einer maximalen Reichweite von 200 Kilometern - und fällt deshalb für Einsatz- und Verfolgungsfahrten grundsätzlich aus. Auch Gefangenentransporte sind wegen der geringen Größe nicht möglich. Zudem bietet er zu wenig Stauraum für die Standard-Schutzausstattung eines Streifenwagens.

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