Landshut Umweltsenat: Alles bleibt im Sack

Gelbe Säcke durch Tonnen zu ersetzen, würde nicht nur Platzprobleme verursachen. Auch der ökologische Nutzen ist fraglich. Foto: hac

Eine Tonne, die den Gelben Sack ersetzt, wird es in Landshut zumindest auf absehbare Zeit nicht geben. Im Umweltsenat wurden die Vor- und Nachteile hinsichtlich Klima- und Ressourcen-Schutz abgewogen. Mit sieben zu drei Stimmen beschloss das Gremium, die Leichtverpackungsabfälle weiterhin mit Gelben Säcken zu sammeln.

Mit einer Menge an Gelben Säcken von rund 36 Tonnen wurde im vergangenen Jahr 1671 Tonnen Verpackungsmüll eingesammelt. Richard Geiger vom Umweltamt erklärte, dass es dennoch 28 Jahre dauern würde, bis mit Gelben Säcken mehr Kunststoff verbraucht würde als mit entsprechenden Tonnen. Diese würden aber in der Regel nicht so lange halten. Zudem wohne die Hälfte der Landshuter in Mehrfamilienhäusern, vor denen man große Tonnen abstellen müsste, die dort aber keinen Platz hätten, und für die man Parkplätze opfern müsste. Und falls die Tonnen dann voll wären, würde der Überschuss im Restmüll landen. Darüber hinaus sieht die Verwaltung Probleme beim Einsammeln der Gelben Tonnen. Durch das Einhängen und Entleeren wären die entsprechenden Fahrzeuge bis zu 35 Prozent länger im Einsatz. Auch der Verbrauch an Diesel würde um bis zu 35 Prozent zunehmen.

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