Landshut Stinkefinger fürs Martinshorn?

Wenn Rettungskräfte das Blaulicht samt Sirene einschalten, tun sie das aus gutem Grund. Foto: Nicolas Armer/dpa

Altstadtbewohner neben der Polizei in der Neustadt kennen es, aber auch Nachbarn von Feuerwehrwachen und grundsätzlich alle, die nicht mit Ohrstöpseln schlafen: das Martinshorn in der Nacht. Auch zum Beispiel beim Brand am Tannenweg vor Kurzem fuhren Feuerwehrautos gegen halb zwei Uhr morgens noch mit Sirene und Blaulicht über eine sehr leere Altdorferstraße zum Einsatzort. Manch einer wird sich gefragt haben: Warum so spät noch mit Martinshorn?

In anderen Bundesländern ging es schon so weit, dass in einer anonymen E-Mail Anwohner der Feuerwehr mit einer Anzeige wegen Körperverletzung gedroht haben - weil die Rettungskräfte mit Martinshorn zu einem abendlichen Feueralarm gefahren waren. In diesem Zusammenhang erreichte uns auch kürzlich der Brief von Notfallsanitäter Andreas Drobeck. Er und seine Kollegen seien traurig. Traurig, weil ihnen vermehrt auffalle, dass die Einsatzkräfte auf den Fahrten zu in Not geratenen Menschen immer öfter zu Zielscheiben beleidigender Gesten wie Stinkefingern und ähnlichem werden.

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