Landshut Stadttheater: Es bleibt bei Planungsmitteln

Die Zukunft des Landshuter Stadttheaters ist weiter ungewiss. Foto: Archiv

Groß wie selten zuvor war die Aufmerksamkeit, die dem Haushaltsplenum am Freitag entgegengebracht wurde: Angesichts der Notbremse bei der Neubauplanung fürs Stadttheater, die vor wenigen Wochen von Verwaltung und Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) aufgrund eines zu erwartenden Haushaltslochs gezogen wurde, war die Frage des Tages, wie sich der Stadtrat vor diesem Hintergrund positionieren wird.

Zumal kurz vor der Sitzung noch ein interfraktioneller Antrag von 20 Stadträten eingereicht wurde mit dem Ziel, die Mittel für Sanierung und Neubau des Stadttheaters voll in den mittelfristigen Finanzplan der Stadt einzustellen, der damit nicht mehr ausgeglichen wäre. "Das hat die Qualität eines Briefes ans Christkind", so Putz. OB und Verwaltung hatten daher vorgeschlagen, lediglich Planungsmittel in Höhe von 1,85 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2020 einzustellen. Für die Antragsteller stand wiederum das deutliche Signal an den Freistaat als Fördermittelgeber im Vordergrund, das von der Mitteleinstellung ausgeht, dass die Stadt das Theater (das zum Zweckverband Landestheater Niederbayern gehört) unbedingt wolle. Nach intensiver Debatte fiel die namentliche Abstimmung denkbar knapp aus: Der Antrag wurde mit 22:21 Stimmen abgelehnt.

Mehr dazu lesen Sie ab sofort auf idowa.plus und in Ihrer Tageszeitung vom 7. Dezember. 

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading