Landshut Stadtmauer aus 13. Jahrhundert entdeckt

Im rückwärtigen Teil des Neustadthauses 529 wird neben der bereits entdeckten Stadtmauer auch ein Stadttor vermutet. Foto: Peter Litvai

An und für sich, meint LM-Stadtrat Thomas Küffner, könnte er das Haus auch abreißen. Schließlich ist es nicht denkmalgeschützt. Er steht im rückwärtigen Teil des Anwesens Neustadt 529, das er vor geraumer Zeit erworben hat. Der Boden trägt deutliche Züge von archäologischen Grabungen, die offensichtlich erfolgreich waren. Man blickt auf eine Stadtmauer. Sie wurde wohl um das Jahr 1280 gebaut, etwa 76 Jahre nach der Stadtgründung.

Dass das Haus bauhistorischen Wert hat, davon waren Küffners Architekten von Anfang an überzeugt. Im Gewölbekeller befindet sich ein Katzenkopfpflaster auf dem ursprünglichen Niveau der Neustadt, der Bau weist intakte Bauelemente aus Gotik und Barock auf. Küffner hat sich daraufhin an das Landesamt für Denkmalpflege gewandt, um zu erfahren, ob das Haus unter Denkmalschutz steht. "Da ist aber nichts zurückgekommen." Auch nachdem altes Mauerwerk im Boden gefunden und gemeldet wurde, habe es keine Nachqualifizierung gegeben. "Für das Denkmalamt", sagt Küffner, "ist das Haus nicht besonders wertvoll."

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