Landshut Sorgerechtsstreit eskaliert: Mädchen (2) leidet massiv

Wie geht es diesem kleinen Mädchen? Antworten dazu gibt es viele, sie fallen nur sehr gegensätzlich aus. Foto: LZ

Es gibt diesen Begriff, um den sich eigentlich alles dreht: Kindeswohl. Er steht in Gerichtsbeschlüssen, in Berichten des Jugendamtes, in Anträgen von Anwälten. Schreiben über Schreiben.

Das Wort taucht so oft auf, wie das Amen in der Kirche. Und trotzdem gibt es den deutlichen Vorwurf, dass das Familiengericht in Passau das Wohl eines jetzt zweijährigen Mädchens völlig aus den Augen verloren hat. "Das Kind soll im Mittelpunkt stehen, aber hier wird das Kind zum Spielball", sagt Anwalt Martin Weber, der die Mutter in dem sich seit zwei Jahren immer mehr zuspitzenden Umgangs- und Sorgerechtsstreit vertritt. Lange bevor alles losbricht und ein Kleinkind davon förmlich überrollt wird, steht die Liebe zweier Menschen. Tanja F.* und Thomas M.* verlieben sich, werden ein Paar. Wenig später wird Tanja F. schwanger. Noch vor der Geburt Ende 2017 trennen sich die beiden. Danach geht es zuerst um Unterhalt, später um den Wunsch des Vaters, die Tochter zu sehen. Aber bei den vom Gericht verfügten Umgängen mit dem Vater eskaliert die Situation ein ums andere Mal. Und das heute zweijährige Mädchen mit den blonden Haaren, nennen wir sie Mara, leidet darunter massiv. Zumindest das steht fest.

 

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