Landshut Richter müssen sich spezialisieren

Die Bilanz des vergangenen Jahres am Land- und Amtsgericht: mehr und umfangreichere Verfahren. Foto: LZ-Archiv

Die Arbeit der Justiz ist ein Fass ohne Boden. So wurde auch im vergangenen Jahr eine Vielzahl neuer Verfahren bei Amts- und Landgericht Landshut eröffnet.

Das machten am Dienstag beim Bilanzgespräch der Präsident des Landgerichts, Heinz-Peter Mair, und Amtsgerichtsdirektor Werner Loher deutlich. Sowohl im Zivil- als auch im Strafbereich gibt es zudem immer mehr Verfahren, die besonders zeitaufwendig sind und mitunter Spezialkenntnisse erfordern.

Unter anderem beschäftigen auch die Diesel-Affäre sowie Klagen gegen Anlage-Fonds die Justiz in hohem Maß. Bei den Zivilsachen verzeichnete das Landgericht im vergangenen Jahr mit 3438 neu eröffneten Verfahren einen Zuwachs um rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei schlugen vor allem Bau- und Architektensachen zu Buche. Darauf wurde nun mit der Einrichtung der fünften und siebten Strafkammer als Spezialgericht reagiert. Es sei nötig, sagte Präsident Mair, dass die Richter in diesen Kammern über baurechtliche Fachkenntnisse verfügten, weil auch die Anwälte immer spezialisierter seien.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. März 2018.

 
 

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