Auf diesen Urlaub hatte sich Anna M.* seit Monaten gefreut: Über Ostern wollte die 28-jährige Landshuterin nach Südafrika fliegen, wo sie auf eine große Familienhochzeit mit anschließender Rundreise eingeladen war.

1.120 Euro kostete sie der Hin- und Rückflug mit der Fluggesellschaft South African Airways. "Sie stand zwar schon einmal kurz vor der Insolvenz. Weil sie aber die einzige Airline Südafrikas ist, haben wir uns trotzdem dafür entschieden, mit ihr zu reisen", sagt sie.

Doch dann kam Corona, der Flug wurde storniert. Der Reiseveranstalter teilte Anna M. im April mit, dass sie eine Gutschrift bei der Fluggesellschaft erhalten habe. Diese dürfe sie für einen anderen Flug mit der Airline verwenden. "Aktuell schaut es aber so aus, als würde es die Airline nach der Krise nicht mehr geben."