Justiz-Serie Rechtsanwälte berichten über den Fall ihres Lebens

Thomas Fauth Foto: privat

Es ist zumeist nichts Schönes, was der Strafverteidiger Thomas Fauth über seine Mandanten zu hören bekommt. "Der ist vorgegangen wie ein Metzger", hatte etwa 2017 ein Geschädigter vor Gericht über einen Mandanten Fauths gesagt, der sich wegen versuchtem Mord und Totschlag zu verantworten hatte.

Mit "eiskaltem Blick" und "ganz präzise" habe der Angeklagte seine Schnitte gesetzt, so der Zeuge; zuerst am Arm, dann im Gesicht und schließlich am Körper. "Hätte nur noch die Zigarette im Mundwinkel gefehlt." Es war der Morgen des 15. August 2016 gewesen, an dem der Mann dem Tod knapp entronnen war. Ein Bekannter hatte die Messerattacke in der Landauer Wohnung nicht überlebt.

Thomas Fauth spricht von einem "deutlichen Spannungsverhältnis", in dem er sich als Strafverteidiger in solchen Momenten vor Gericht befindet. Einerseits (...)

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