Die Stadt München greift durch: Sie hat Mülldetektive eingestellt, die nach Plastik im Müll fahnden. Wer nicht richtig trennt, wird verwarnt. Im schlimmsten Fall bleibt die Tonne stehen, die Kosten müssen die Bewohner selber tragen. Was sich in München nach einer guten Idee anhört, ist in Landshut schlecht machbar. Denn in Niederbayern funktioniert das System anders. Landshut hat 890 Biotonnen-Standplätze mit rund 1.400 Biotonnen, in die Privatpersonen ihren Biomüll werfen können.

Die braunen Tonnen werden jede Woche abgeholt - dann geht es für sie in die Verwertungsanlage nach Volkenschwand. Der große Unterschied zum Münchner System: In den öffentlichen Tonnen kann keiner nachweisen, wer seine Orangenschalen, alten Bananen und den Kaffeesatz in einer Plastiktüte entsorgt hat. Und Plastik ist mehr und mehr ein Problem, sagt Richard Geiger vom Fachbereich Umweltschutz und Abfallwirtschaft bei der Stadt Landshut.

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